Buchbesprechung: Ulfkotte, Alles Einzelfälle. Massenmigration und Sexualdelikte, 2019

Statistisch gesehen ist hinsichtlich der von Flüchtlingen in Deutschland begangenen Sexualdelikte ein deutlicher Anstieg festzustellen. Man könnte auch sagen, die Sache hat – rein rechnerisch gesehen – System. Gleichwohl ist die Politik, die noch immer an der sog. Willkommenskultur (auch) für illegale Einwanderer festhält, was bereits aus rechtsstaatlicher Sicht eine Katstrophe ist, bemüht, in diesem Zusammenhang von „Einzelfällen“ zu sprechen. Der Autor von „Alles Einzelfälle“ ist diesen Einzelfällen, ihren Ursachen und ihrer Bewertung auf der Spur. Polizei-Compliance fasst die Kernaussagen des Werkes zusammen

Als letztes Werk des Autoren Udo Ulfkotte (1960 – 2017) ist nunmehr im Verlag Antaios „Alles Einzelfälle. Massenmigration und Sexualdelikte“ erschienen (bestellbar ist das Buch hier). Sein Autor stellt anhand von zahlreichen „Einzelfällen“ (S. 75 ff.) dar, dass sich die Migrationsströme und Flüchtlingsbewegungen der letzten Jahre sowie die in diesem Zusammenhang stattfindende ungeregelte und ungezügelte Masseneinwanderung maßgeblich zu Lasten der für Frauen herrschenden Sicherheitslage in Deutschland ausgewirkt hat (so auch der statistische Nachweis bei FAZ Online v. 01.05.2017 und WZ v. 07.03.2018). Das Risiko, Opfer einer Sexualstraftat zu werden, ist seit dem Jahr 2015 – vor allem für Frauen – erheblich gestiegen.

Im Zusammenhang mit Zuwanderung muss als eine Ursache für Straftaten immer ein Auseinanderfallen von den Werten und Normen, die in der Aufnahmegesellschaft herrschen, und denjenigen, die Zuwanderer aus ihrer Heimat mitbringen, ausgemacht werden. Solche Normenkonflikte führen sicherlich zu Kriminalität. Ulfkotte befasst sich vor diesem Hintergrund ausführlich mit den Sexualnormen, die in den für die gegenwärtigen Migrationsströme prägenden (islamischen) Herkunftsländern gelten. Er stellt fest, wobei er sich insoweit auf persönliche Erfahrungen und ganz überwiegend seriöse Quellen stützt, dass insbesondere der sexuelle Missbrauch von Kindern in Regionen zwischen Afghanistan und Pakistan „ein traditioneller kultureller Brauch“ ist (S. 9, S. 48 ff.). Und weiter: „Es gibt Regionen auf dieser Welt, wo es für Männer alltäglich ist, Frauen und auch Kinder zu vergewaltigen. […] So gesteht in Südafrika laut zahlreicher Studien jeder Vierte ein, daß er schon mindestens einmal eine Frau vergewaltigt hat. Und nicht wenige Südafrikaner vergewaltigen regelmäßig.“ (S. 41; etwa unter Bezugnahme auf The Guardian Online v. 18.11.2010) Dass Menschen ihre Werte und Normen an der Grenze zu Deutschland nicht abgeben, liegt auf der Hand. Folglich muss die Einwanderung von demensprechend geprägten Männern wohl zwangsläufig zu einem Anstieg von Sexualstraftaten führen.

Einen weiteren Zusammenhang macht Ulfkotte in der spezifischen Religiosität der Zuwanderer aus. Er nennt hierzu zahlreiche Beispiele, die belegen, dass etwa seitens islamischer Geistlicher zur Vergewaltigung westlicher oder westlich gekleideter Frauen öffentlich aufgerufen wird (S. 44). „Wenn eine ‚Ungläubige‘ zehn Mal von einem Muslim vergewaltigt wurde, dann wird sie angeblich automatisch selbst zur Muslima.“ (S. 45) Weitere besonders widerwärtige Sexualpraktiken werden dann etwa auch unter Hinweis auf eine Studie der US-Armee beschrieben, die die seitens der dort eingesetzten Soldaten als „irritierend“ wahrgenommene Grundhaltungen der Männer wie folgt beschreibt: „women are for children, boys are for pleasure.“ (vgl. Fox News Online v. 23.12.2015) Angesichts der Tragweite der Problematik seien die Soldaten angewiesen worden, solche schrecklichen Missbrauchstraditionen (das sog. Knabenspiel) zu ignorieren und mithin zu tolerieren (S. 53 unter Bezugnahme auf The New York Times Online v. 20.09.2015). Auch Gruppenvergewaltigungen können zu den durchaus nicht minder weit verbreiteten – unter Zugrundelegung unserer Wertmaßstäbe aber besonders abartigen – Bräuchen gehören (S. 56 f.).

Den Umgang der Medien mit der sich aus dieser Prägung ergebenden Problematik verdeutlicht der Autor etwa am Beispiel der von nigerianischen Sicherheitskräften aus Boko Haram-Gefangenschaft bereiten Schuldmädchen. Während man von der Befreiungsaktion in allen Medien lesen konnte, wurde über den Umstand, dass die Befreiten dann auch von den Armeeangehörigen vergewaltigt worden waren, sehr zurückhaltend informiert (S. 59; siehe zur Problematik auch SRF News Online v. 25.05.2018). Wirklich aussagekräftig ist in diesem Zusammenhang auch der Beitrag „Australian Soldiers draw arms against Jodanians in E Timor child sex abuse scandal“, mit dem sich Ulfkotte eingehender befasst (S. 61). Anlass zur Nachfrage geben muss dabei sicherlich auch, was Fox News Online v. 13.07.2010 hinsichtlich des pornographiespezifischen Internetnutzungsverhaltens in Pakistan auf der Grundlage statistischer Auswertungen wie folgt zusammenfasst (bei Ulfkotte erläutert ab S. 110):

„Google ranks Pakistan No. 1 in the world in searches for pornographic terms, outranking every other country in the world in searches per person for certain sex-related content.

Pakistan is top dog in searches per-person for ‚horse sex‘ since 2004, ‚donkey sex‘ since 2007, ‚rape pictures‘ between 2004 and 2009, ‚rape sex‘ since 2004, ‚child sex‘ between 2004 and 2007 and since 2009, ‚animal sex‘ since 2004 and ‚dog sex‘ since 2005, according to Google Trends and Google Insights, features of Google that generate data based on popular search terms.

The country also is tops — or has been No. 1 — in searches for ‚sex,‘ ‚camel sex,‘ ‚rape video,‘ „child sex video‘ and some other searches that can’t be printed here.“

Dem Autor wird man sicherlich vorwerfen können, dass er – was diese Rezension in der Analyse ausspart – mitunter auch eher unseriöse Quellen und Meinungsbilder als „in Stein gemeißelt“ ansieht. Gleichwohl ist das Buch ein wichtiger Beitrag zu einer Debatte, die in Deutschland noch nicht mit hinreichender Präzision geführt wird. Die Frage, was kulturelle und religiöse Prägung mit Kriminalität zu tun haben (vgl. Eisenberg/Kölbel, Kriminologie, 7. Auflage 2017, §51 Rn. 12), muss man stellen dürfen und dem muss man auch nachgehen. Wenig hilfreich ist überdies die fragwürdige Feststellung, dass man die Kriminalitätsbelastung deutscher Täter (die dann als Vergleichsgruppen dienen) unter Berücksichtigung spezifischer, gemeinsamer Merkmale (Geschlecht, Alter, Bildung, soziale Bindungen usw.) mit derjenigen von bspw. Flüchtlingen (nahezu) gleichrechnen kann. Im Ergebnis ändert dies nichts daran, dass mit den aktuellen Migrationsströmen in ganz erheblichem Umfang Personen zu uns kommen, die eine problematische Prägung aufweisen und als Risikofaktor ausgemacht werden müssen. Im Nachwort zu „Alles Einzelfälle“ stellt Kositza eine diesbezügliche Forderung auf, die auch im Interesse der Gewährleistung innerer Sicherheit sinnvoll scheint: „Die Regierung soll kein Integrationsgesetz verabschieden, sondern dafür sorgen, daß hier Menschen einwandern, die kein Integrationsgesetz brauchen.“ (S. 199)

Autor: Florian Albrecht


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