Man muss sich schämen!

Während des Schlossgrabenfests in Darmstadt soll es zu mindestens 26 sexuell motivierten Übergriffen von Migranten auf junge Frauen gekommen sein. Hinsichtlich der „Horrornacht in Köln“ liegen mittlerweile rund „1000 Strafanzeigen vor, die Polizei geht von mehr als 150 Beschuldigten aus, davon fast zwei Drittel Algerier und Marokkaner.“ Weder die Politik noch die Gesellschaft scheinen dazugelernt zu haben. Man muss sich schämen!

Schämen muss man sich zunächst einmal für die Politik, die den ungezügelten Zustrom junger Männer in unser Land nicht unterbindet, was dazu führt, dass der Frauenanteil in unserer Gesellschaft tagtäglich verringert wird. Dies wird zwangsweise dazu führen, dass Frauen in zunehmendem Maße Opfer von sexuell motivierten Straftaten werden. Für eine Politik, die eine solche Veränderung zulässt, muss man sich schämen.

Schämen muss man sich aber auch für all diejenigen, die auf Straßen- und Stadtfesten dulden, dass Frauen sexuell belästigt und Opfer von Straftaten werden. Sicherlich wird der Einzelne nicht den Helden spielen müssen, gleichwohl sollten wir uns aber in Erinnerung rufen, dass der Rechtsstaat auch auf die Mitwirkung seiner Bürger angewiesen ist. Mit § 32 StGB wird nicht umsonst die Grundlage der Nothilfe geschaffen, die jedermann berechtigt, auch im Interesse eines anderen gegen (sexuelle) Angriffe vorzugehen und Angreifer zurückzuschlagen. Wer tatenlos zuschaut, nimmt zumindest eine moralische Schuld auf sich.

Vertiefung

Jahn, Strafrecht AT: Nothife, JuS 2014, 80.

Kühl, Notwehr und Nothilfe, JuS 1993, 177.

Autor: Florian Albrecht


1 Kommentar

Zivilcourage bringt Medien in Rage! – Polizei-Compliance

2. Juni 2016 at 3:56 pm

[…] Video über den vereitelten Weinflaschendiebstahl gesehen hatte, fühlte ich mich unweigerlich an meine Forderung nach mehr Zivilcourage erinnert. Es schien mir zunächst unvorstellbar, dass es sich bei diesem Vorfall um jenes Ereignis […]

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